Kneipenkunst Onlineshop, Skizze Gasthaus Heimat Hafen

Über Kneipenkunst

Die idee hinter kneipenkunst

„Die  kleine Kneipe am Ende der Strasse. Da, wo das Leben noch lebenswert ist.  Dort in der Kneipe in unserer Straße. Da fragt dich keiner, was du hast oder bist.“
 
So sang es Peter Alexander 1976. Aber wo ist die Kneipe hin? Gibt es sie noch? Nicht nur die bekannten, die jeder Tourist aufzählen könnte, sondern  auch die unbekannten, versteckten Kneipen in den Arbeiterstadtteilen und Industriegebieten. 

 

Zeit, eine zeichnerische Bestandsaufnahme und Archivierung zu starten. 2019 begann Matthias Krumbiegel mit Erkundungen in der Hansestadt Hamburg.

Wo gibt es sie noch, die Eckkneipen, in denen seit 40 oder 50 Jahren das Feierabendbier getrunken wird, wo man jeden mit Namen kennt und die letzte Kohle versoffen wird? Viele sind verschwunden, haben Platz für Wettbüros oder Nagelstudios gemacht. Aber manchmal steht man plötzlich vor ihnen und sie scheinen den Jahrzehnten getrotzt zu haben. Das Sinnbild deutscher Feierabendkultur.

 

Es geht um Zerfall, Auferstehung und das Überdauern. Vielleicht ist die Kneipe ein Zeitmesser, eine Art Memento Mori, etwas, das die Vergänglichkeit anmahnt. Auf jeden Fall wird sie nie komplett verschwinden. 

Kneipenkunst Onlineshop, Skizze Max & Consorten
Kneipenkunst Onlineshop, Skizze Zum Schellfischposten im Hamburger Hafen

Über die Bilder

Zu Beginn werden Zeichnungen und Fotos vor Ort gemacht. Am Zeichentisch entstehen dann die ersten Entwürfe und später die Reinzeichnung. Jeder Arbeitsschritt wird digital dokumentiert. 

Mit Aquarellfarben und anderen grafischen Mitteln und Werkzeugen bekommen die Zeichnungen ihre Farbe. Die Hintergründe bestehen aus Collagen alter Umschläge, Kartonagen und Ausschnitten aus Zeitschriften.

Am Ende wird das Unikat in einen passenden Galerierahmen eingepasst.

Kneipenkunst Onlineshop, Bilder von Hamburger Kultkneipen

Über Matthias Krumbiegel


Matthias Krumbiegel wurde Ende der Sechziger Jahre in Hamburg geboren. Das erste Bier in einer Kneipe trank er bei Max & Consorten. Das zeichnerische Handwerk lernte u.a. an einer Schule für Grafik und Gestaltung. Seine Werke zeigte er in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland.

Er lebt und arbeitet in Hamburg.